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Mit Becherlupen, selbst gebauten Keschern und anderem Gerät waren die Schülerinnen und Schüler der Windhofschule in der letzten Maiwoche unterwegs und untersuchten Pflanzen und kleine Tiere in Feld, Wald, Wiesen und Bächen.

 Eine Woche lang machten die Schüler aus 11 Klassen der Windhofschule mit Lehrerteams in nach Interesse gewählten Projektgruppen die Natur zu ihrem Lernfeld.

 Während die einen zu Besuch bei einem Imker viel über die Haltung von Bienen, deren Verhalten und Honiggewinnung lernten, suchten andere wild lebende Insekten und bestimmten diese anhand von Bestimmungsbüchern.

Einen Beitrag zum Umweltschutz leistete eine andere Gruppe, die ein individuell entwickeltes Insektenhotel im schuleigenen Garten baute.

Einige Erneuerungsarbeiten am Gartenzaun wurden außerdem vorgenommen sowie eine Erweiterung des Schulgartens, um zukünftig auch rollstuhlfahrenden Schülerinnen und Schülern die Nutzung des Schulgartens zu ermöglichen.

 Tiere, die unter der Erde leben, waren Forschungsziel eines weiteren Projektes. Hier wurde von Schülerhand ein tiefes Loch gegraben, um solche zu finden. Erstaunliches wurde gelernt. Wer zum Beispiel auf einer Wiese steht, hat unter seinen Füßen mehr Lebewesen, als es Menschen auf der Erde gibt.

Auch im und am Wasser gab es viel zu entdecken. Angeleitet durch einen Besuch in der Naturschutzakademie Wetzlar fanden die Kinder Molche, kleine Krebse und Larven im Bach, untersuchten diese unterm Mikroskop und bestimmten anhand der Ergebnisse die Wassergüte.

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 Über Fische in heimischen Gewässern wurde sich am Lahnfenster in Gießen informiert. Beim Angeln am Forellenteich waren die Schüler leider weniger erfolgreich. Trotzdem wurden Forellen zubereitet und begeistert verspeist.

Auch Kreatives kam nicht zu kurz: Inspiriert durch den Besuch einer Keltensiedlung am Dünsberg baute eine Gruppe Holzhütten in Miniaturausführung nach. Kunstwerke aus Naturmaterialien stellte eine weitere Schülergruppe her.

Bei der Auseinandersetzung mit Kräutern waren Heilkräfte und Kulinarisches interessant: die 7 Kräuter Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch wurden zu Frankfurter Grüner Soße verarbeitet. Auch eine selbst gemachte Kräuterlimonade schmeckte Schülern wie Lehrern.

Die jüngsten Kinder erlebten die Natur mit allen Sinnen unter Anleitung von Mitarbeitern desJugendwaldheims Weilburg. Auch konnten sie, ebenfalls unter fachkundiger Anleitung, den Tierpark in Weilburg erkunden.

Insgesamt war für alle Beteiligten das grüne Klassenzimmer Natur ein anregender Lernort, den sie gerne immer wieder aufsuchen möchten.

Weitere Bilder in der Galerie. (Klick)

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